Georgenkirche

Öffnungszeiten Sommer: täglich 10-12.30 und 14-17 Uhr

Öffnungszeiten Winter: täglich 10-12 Uhr und 14-16 Uhr, Sonntagnachmittag geschlossen

 

Die größte und als Taufkirche Johann Sebastian Bachs wohl auch bekannteste Kirche Eisenachs.

Martin Luther sang hier als Schüler in der Kurrende. Er predigte auch mehrmals in dieser Kirche - u.a. kurz vor seiner "Entführung" auf die Wartburg am 2. Mai 1521.

1221 wurde Elisabeth von Thüringen in dieser Kirche getraut.

Die Georgenkirche steht an der Südseite des Eisenacher Marktplatzes. Sie hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Gegründet im 12. Jahrhundert von Ludwig III., wurde die Kirche 1515 zu einer spätgotischen Hallenkirche umgebaut.

Die Georgenkirche hat als Taufkirche Johann Sebastian Bachs überregionale Bedeutung und zieht jährlich viele Besucher an. Zudem hat Martin Luther u.a. im Mai 1521 in dieser Kirche gepredigt. 
1221 heirateten die Heilige Elisabeth und Landgraf Ludwig IV in der damals noch romanischen Georgenkirche. Bei der Innensanierung stieß man 2013 auf entsprechende Grundmauern. 
Nach einem größeren Umbau 1515 wurde die Kirche im Zuge der Plünderungen und Zerstörungen des Bauernkrieges 1525 so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie mehrere Jahrzehnte nicht mehr als Gottesdienstraum genutzt werden konnte. 1561 erfolgte die Weihe zu einer der ersten nach lutherischen Vorstellungen gestalteten protestantischen Predigtkirche. Der Kirchturm stammt von 1902. Er nahm das Geläut aus dem separaten Glockenturm in der Domstraße auf. 
Von 1920 – 2008 war die Georgenkirche Bischofskirche der Thüringischen Landeskirche. 
1923 Gemeindeveranstaltungen anlässlich der Gründung des Lutherischen Weltkonvents in Eisenach, aus dem 1947 der Lutherische Weltbund hervorgeht.
1948 Gemeindeveranstaltungen anlässlich der Beschlussfassung der Verfassung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) und der Grundordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Eisenach.
1989 fanden auch in der Georgenkirche Friedensgebete statt, an denen mehrere tausend Menschen teilnahmen. 2012 – 2014 wurde der Kircheninnenraum saniert. 
Im Jahr 2019 wurden alttestamentliche Bibelworte wieder an den Emporen angebracht, die 1940 „getilgt“ worden waren.